Das Kooperationslabor

Laboraufnahme

Das chemische und biologische Kooperationslabor von Ruhrverband, Emschergenossenschaft und Lippeverband bündelt kosteneffizient und flexibel Untersuchungs-, Analysen- und Beratungskompetenz mit dem zugehörigen naturwissenschaftlichen Know how in den unterschiedlichen Bereichen der Wassergütewirtschaft. Einer ständigen Kontrolle durch das Labor unterliegen dabei die Wasserqualität in Flüssen, Stauseen, Talsperren und Grundwässern einerseits sowie die Ablaufbeschaffenheit und Reinigungsleistung der Kläranlagen andererseits. Analysen von betrieblichen Abwässern, die in das öffentliche Kanalsystem eingeleitet werden, bilden die Basis zur Ermittlung des Kostenbeitrags für die zu erbringenden Reinigungsleistungen der Kläranlagen. Feststoffuntersuchungen, z.B. im Rahmen von Bauvorhaben oder der Klärschlammverwertung, gehören ebenfalls zum Prüfumfang des Kooperationslabors.

Mit der modernen und nachweisstarken instrumentellen Analytik können zur Zeit etwa 600 organische und anorganische Substanzen in Wässern und Feststoffen detektiert und quantifiziert werden. Auch die Befassung mit aktuellen Themen, wie z.B. die Analytik von Mikroverunreinigungen in unseren Gewässern, unterstreicht die Leistungsfähigkeit des Kooperationslabors. Eine wichtige Aufgabe stellt darüber hinaus die naturwissenschaftliche Beratung durch qualifizierte Fachleute aus Chemie und Biologie dar.

Das Labor in Zahlen
Beschäftigte (Ruhrverband): ca. 63
Probenahmefahrzeuge mit Laborausstattung: 4
Untersuchungskenngrößen (physikalisch, chemisch, biologisch): ca. 700
Zahl der untersuchten Proben: ca. 11.500 pro Jahr
Zahl der einzelnen Bestimmungen: ca. 255.000 pro Jahr

Vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen zugelassene Untersuchungsstelle im Sinne des § 3 Absatz 5 und 6 der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) und nach 
§ 25 Landesabfallgesetz (LAbfG)