Zwei Fahrzeuge im Kemnader See gefunden
Der Hinweis eines Anglers, der mit seinem Echolot die Umrisse eines großen metallischen Gegenstands im Kemnader See detektiert hatte, hat am Mittwoch, dem 17. Juni, zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, der DLRG und schlussendlich auch der Polizei geführt. Nachdem eine vom Boot aus vorgenommene Erkundung der vom Angler bezeichneten Stelle durch das Betriebspersonal des Ruhrverbands den Anfangsverdacht erhärtet hatte, dass es sich bei dem Gegenstand möglicherweise um ein Fahrzeug handeln könnte, hat der Ruhrverband die Feuerwehr Bochum um Amtshilfe bei der Bergung und dem Transport in den Betriebshafen am Wehr gebeten. Von dort aus hätte das Wrack mit einem Autokran aus dem Wasser gehoben werden sollen. Eine Betauchung durch die hinzugezogene DLRG-Wasserrettung am Morgen des 17. Juni bestätigte den Fahrzeugfund, allerdings konnte zunächst nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass sich darin möglicherweise noch eine Person befand. Daraufhin wurde die Bochumer Polizei alarmiert, die bereits im Vorfeld über die geplante Bergung informiert war, und übernahm die weitere Untersuchung. Am Mittwochnachmittag dann die gute Nachricht: Es wurde doch keine Person im Fahrzeuginnern gefunden. Allerdings ließ der Zustand des Wagens (der bereits seit Jahren im See gelegen haben muss) den geplanten Transport in den Betriebshafen nicht mehr zu; stattdessen wurde das Wrack - ebenso wie ein weiteres, das unmittelbar neben dem ersten entdeckt wurde - an Ort und Stelle aus dem Wasser gehoben und am Ufer deponiert. Beide Fahrzeuge müssen nun abtransportiert und entsorgt werden.