Verkehrssicherungsarbeiten auf Ruhrverbandsflächen an der Möhnetalsperre

Eschentriebsterben macht das Entfernen von betroffenen Bäumen notwendig

In den Waldgebieten des Ruhrverbands und an Straßen rund um die Möhnetalsperre finden voraussichtlich noch bis zum kommenden Wochenende (10./11. Februar) Verkehrssicherungsarbeiten statt. Vor allem müssen diverse Bäume entfernt werden, die vom Eschentriebsterben befallen sind. Bei den Arbeiten kommt unter anderem ein Spezialbagger mit Greifersäge zum Einsatz. Daher kann es aus Sicherheitsgründen an verschiedenen Stellen zu kurzfristigen Sperrungen kommen. Der Ruhrverband bittet um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

Das Eschentriebsterben wird ausgelöst durch einen Pilz mit dem Namen „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ (Hymenoscypus pseudoalbidus), der ursprünglich aus Ostasien stammt und 2002 erstmals in Deutschland nachgewiesen wurde. Mittlerweile sind alle deutschen Bundesländer betroffen, außerdem viele europäischen Nachbarstaaten. Erkrankte Bäume sind leicht an abgestorbenen oder bräunlich verfärbten Triebspitzen und einer stark ausgelichteten Laubkrone erkennbar. In den mehr als 3.000 Hektar umfassenden Wäldern des Ruhrverbands zeigen rund 90 Prozent des gesamten Eschenbestandes Spuren der aggressiven Baumkrankheit.

Leider gibt es keine baumpflegerische Maßnahme, mit der eine befallene Esche erhalten werden könnte. Erkrankte Bäume müssen daher aus Sicherheitsgründen gefällt werden, da mit dem Fortschreiten der Krankheit immer mehr Äste absterben und herabzufallen drohen. Außerdem schützt das Fällen die bisher noch nicht betroffenen Bestände.

 

Bei den Verkehrssicherungsarbeiten rund um die Möhnetalsperre kommt auch ein Spezialbagger mit Greifersäge zum Einsatz. (bei Verwendung bitte Quellenvermerk „Foto: Ruhrverband“ angeben)