Tag der offenen Tür an der Möhnetalsperre

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen "Tag der Umwelt" erklärt.

Aus diesem Anlass stellt der Ruhrverband am Samstag, den 6. Juni 2009, die Möhnetalsperre der Öffentlichkeit vor.

Die Möhnetalsperre ist wie folgt zu erreichen: Von der Abfahrt Werl Süd (A 44) auf die B 516 Richtung Warstein, Brilon abbiegen. Der B 516 über zwei Kreisverkehre bis zum Abzweig "Sperrmauer, Möhnesee-Günne folgen. Dann rechts abbiegen in Richtung "Günne" und der K 20 bis zum Ende folgen. Dann rechts abbiegen bis zur nächsten Ampel (Bedarfsschaltung). Der Ausschilderung "Möhnekraftwerke" folgen und links abbiegen. Nach ca. 300 m erreichen Sie einen Parkplatz auf der rechten Seite hinter dem Sportplatz. Hier wenn möglich parken. Von hier in Richtung Sperrmauer zu Fuß ca. 400 m bis zum Hauptkraftwerk laufen; der Ausschilderung "Möhnekraftwerke" folgen.

Treffpunkt für die Führungen ist das Hauptkraftwerk unterhalb der Sperrmauer.

Fachkundige Führungen finden um 12.00, 14.00 und 15.30 Uhr statt. Schulklassen und größere Gruppen werden um telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 02924 9704-0 gebeten. Gruppenführungen außerhalb der Termine sind kostenpflichtig und können am Tag der Umwelt nicht zusätzlich angeboten werden!

Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Leser bzw. Hörer und Zuschauer über diesen Termin informieren könnten. Als Pressevertreter sind Sie natürlich am 6. Juni 2009 herzlich willkommen.

Das diesjährige Motto des "Tages der Umwelt" lautet:
"Umweltschutz - für unsere Gesundheit"

Die Lebenserwartung stieg in den industrialisierten Ländern von 1900 bis 2000 um 35 Lebensjahre. Gemäß einer amerikanischen Studie von Professor Koplan beruhen fünf Lebensjahre auf dem Fortschritt der kurativen Medizin (Behandlung von Krankheiten) und 30 Jahre auf Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene. Hier sind u. a. die zentrale Trink- und Abwasserentsorgung, die Luftreinhaltung und die verbesserte Krankenhaushygiene als Gründe angeführt.

Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig Umwelt- und Gewässerschutz für unsere Gesundheit sind. Der Ruhrverband setzt sich dafür ein, diesen hohen Standard zu bewahren und wo es möglich ist auszubauen, um letztlich auch unseren Kindern intakte Gewässer zu überlassen.

Diese Aufgabe setzt auch voraus, dass sich die Bevölkerung umweltbewusst verhält. Hierzu möchten wir im Rahmen eines Tages der offenen Tür an der Möhnetalsperre die Bürgerinnen und Bürger motivieren.

Nähere Informationen zur Möhnetalsperre
Die Möhnetalsperre, seinerzeit eine der größten Stauanlagen Europas, konnte im Jahr 1913 nach nur fünfjähriger Bauzeit in Betrieb genommen werden. Die Talsperre war Hauptstütze der Wasserversorgung des Ruhrgebiets und ist noch heute mit einem etwa 28 Prozent Anteil am Gesamtstauraum ein wesentliches Element zur Steuerung des Abflusses der Ruhr. Die leicht bogenförmige Gewichtsstaumauer besteht aus Bruchstein und ist 650 Meter lang und bis zu 40 Meter hoch und kann 134,5 Millionen m3 Wasser aufstauen.

Weitere Informationen über die Möhnetalsperre erhalten Sie auf der Internetseite des Ruhrverbands www.ruhrverband.de.

Oder kontaktieren Sie bitte den:
Talsperrenbetrieb Nord
Möhnetalsperre
Herrn Ludger Harder
Eckeystr. 4
59519 Möhnesee
Tel.: 02924 9704-0