Tag der offenen Tür
Vor dreißig Jahren hat die Bund-Länder-Umweltminister-Konferenz beschlossen, den "Tag der Umwelt" jährlich auch in der Bundesrepublik Deutschland zu begehen. Über die Jahrzehnte hat dieser Tag vielfältige Veränderungen, wechselnde Akteure und unterschiedliche Einschätzungen seiner Bedeutung erlebt. Gerade weil heute manchmal andere politische Themen dem Umweltschutz den Rang ablaufen sollte uns weiterhin klar sein, dass ohne eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung sich in Zukunft unsere Probleme noch weiter verschärfen würden. Deswegen lautet das diesjährige Motto:
"Umwelt, Innovation, Beschäftigung"
Leben braucht Wasser - diese Ressource zu schützen und damit Vorsorge für künftige Generation zu treffen - dafür setzt sich der Ruhrverband mit ganzer Kraft ein. Der Ruhrverband setzt innovative Verfahren ein, um mit größtmöglicher Effizienz den Schutz unserer Gewässer zu garantieren. Mit rund 1.100 MitarbeiterInnen ist der Ruhrverband ein bedeutender Arbeitgeber für die Region. Darüber hinaus stärken wir durch unsere Auftragsvergaben den Mittelstand und das regionale Handwerk. Um die Bürgerinnen und Bürger zu einem umweltbewussten Verhalten zu motivieren, laden wir alle Interessierten anlässlich des Tages der Umwelt zum Tag der offenen Tür an folgenden Veranstaltungsorten ein.
Am Dienstag, dem 05. Juni 2007, werden im Vortragsraum am Sperrdamm der Versetalsperre Führungen mit Präsentation eines Videofilms durchgeführt.
Fachkundige Führungen mit Präsentation eines Videofilms finden um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr statt.
Parkplätze stehen am Vortragsraum in sehr begrenzter Anzahl zur Verfügung!
Schulklassen und größere Gruppen werden um telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 02722 7069-15 gebeten.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Leser bzw. Hörer und Zuschauer über diesen Termin informierten könnten.
Nähere Informationen zur Versetalsperre:
Neben der Sicherstellung der Wasserversorgung des Ruhrgebietes im Verbund mit den anderen Talsperren des Ruhrverbands, dient die seit 1951 im Betrieb befindliche Versetalsperre unmittelbar der Wasserversorgung von ca. 120.000 Menschen im Großraum Lüdenscheid. Jährlich werden ca. 7,5 Mio. m³ als Rohwasser entnommen und zu Trinkwasser aufbereitet. Damit die Verunreinigung des Wasserkörpers weitestgehend ausgeschlossen werden kann, wurde die Talsperre zusammen mit der Fürwiggetalsperre 1987 zum Wasserschutzgebiet erklärt. Die Nutzung und Zugänglichkeit für Freizeit- und Erholungssuchende musste daher leider stark eingeschränkt werden.
Das Stauvolumen der Versetalsperre beträgt 32,8 Millionen Kubikmeter und der 320 Meter breite Staudamm erreicht eine maximale Höhe von 62 Metern. Das Wasserkraftwerk der Versetalsperre produziert rund 1,3 Mio. Kilowattstunden pro Jahr umweltfreundlichen Strom aus regenerativer Energie.
Am Dienstag, dem 05. Juni 2007, wird die Kläranlage Möhnesee-Völlinghausen, Im Möhnetal 8, 59519 Möhnesee, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Fachkundige Führungen finden von 10.00 - 15.00 Uhr zu jeder vollen Stunde statt. Gruppen werden um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02925/971110 gebeten.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Leser bzw. Hörer und Zuschauer über diesen Termin informierten könnten.
Nähere Informationen zur Kläranlage Möhnesee-Völlinghausen
Die Inbetriebnahme der Kläranlage Möhnesee-Völlinghausen erfolgte 1972. Um die aktuellen Voraussetzungen für die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen an kommunale Abwasserreinigungsanlagen termingerecht bis zum 31. Dezember 2005 zu schaffen, wurde die Anlage entsprechend für die weitergehende Nährstoffelimination erweitert.
Die Kläranlage ist im Endausbau für 13.500 Einwohner- und Einwohnergleichwerte (Industrieanteil) bemessen und nach modernsten Gesichtspunkten konzipiert. Bei Trockenwetter wird in der Tagesspitze eine Abwassermenge von bis 64 l/s behandelt. Diese steigt bei Regenwetter auf bis zu 145 l/s an. Die mittlere Kläranlage zufließende Tageswassermenge beträgt 3.050 m³/d.
Das im nördlichen Bereich des Sauerlands gelegene Einzugsgebiet der erweiterten Kläranlage hat eine Gesamtgröße von 786 ha. Die Kläranlage liegt im Ortsteil Völlinghausen unmittelbar an der Straße "Im Möhnetal".
Die Kosten für die Erweiterung der Kläranlage betrugen ca. 4,5 Mio. €.
Die Kläranlage Möhnesee-Völlinghausen hat aufgrund ihrer Lage oberhalb der Möhnetalsperre eine herausragende wasserwirtschaftliche Bedeutung für dieses Gebiet. Mit der Erweiterung der Kläranlage leistete der Ruhrverband einen wirksamen Beitrag zum Gewässerschutz.
Am Dienstag, dem 05. Juni 2007, wird die Kläranlage Finnentrop, Fretterbachstraße, 57413 Finnentrop-Lenhausen, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Kläranlage Finnentrop liegt im Ortsteil Finnentrop-Lenhausen und ist wie folgt zu erreichen: Aus Richtung Finnentrop-Bamenohl über die B 236 kommend an der Kreuzung hinter der Kirche links in die Fretterbachstraße einbiegen, dieser bis zur Bahnunterführung folgen, hinter der Bahnunterführung rechts die Lenne queren, wiederum rechts abbiegen und abermals die Bahn unterqueren. Nach etwa 100 m befindet sich zur linken Hand die Zufahrt zur Kläranlage Finnentrop.
Fachkundige Führungen finden vormittags um 09.30 Uhr und 11.30 Uhr sowie nachmittags um 14.30 Uhr, 16.00 Uhr und 18.00 Uhr statt. Gruppen werden um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02391/598-121 gebeten.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Leser bzw. Hörer und Zuschauer über diesen Termin informierten könnten.
Nähere Informationen zur Kläranlage Finnentrop
Die seit 1987 betriebene Kläranlage Finnentrop wurde seinerzeit für die mechanisch/biologische Reinigung der Abwässer von rd. 27.000 Einwohnergleichwerten erstellt. Durch die zwischenzeitlich erheblich gestiegenen Anforderungen an die Reinigungsleistungen von Kläranlagen - insbesondere an die zuverlässige Elimination des für die Eutrophierung von Gewässern in hohem Maße mitverantwortlichen Stickstoffes - aber auch im Hinblick auf vermehrt mitzubehandelnde Niederschlagswassermengen, wurde ein Ausbau der bestehenden Kläranlage erforderlich. Seit 2005 erbringt die erweiterte Anlage, nicht zuletzt durch die eingesetzten innovativen Verfahrenstechniken, alle geforderten Reinigungsleistungen.
Am Dienstag, dem 05. Juni 2007, wird die Kläranlage Duisburg-Kaßlerfeld, Am Blumenkampshof 60, 47059 Duisburg, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Anlage ist über die Kasslerfelder Straße rechts abbiegend in den Blumenkampshof nach ca. 600 m rechts liegend zu erreichen.
Die Kläranlage ist von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Sachkundige Führungen finden um 11.00 Uhr und 13.00 Uhr sowie nachmittags um 15.00 Uhr statt. Schulklassen und größere Gruppen werden um telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer: 0201/178-2111 oder 2211 gebeten.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Leser bzw. Hörer und Zuschauer über diesen Termin informierten könnten.
Nähere Informationen zur Kläranlage Duisburg-Kaßlerfeld
In dieser 1993 erbauten Kläranlage wird das Abwasser aus den Städten Duisburg, Mülheim und Oberhausen mechanisch-biologisch gereinigt. An die Anlage sind einschließlich eines Zuschlages für Industrie und Gewerbe ca. 350.000 Einwohner angeschlossen. Die biologische Behandlung erfolgt in Verbindung mit einer Phosphatfällungsanlage nach dem Belebungsverfahren, wobei Mikroorganismen die Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen in den fünf Belebungsbecken (Gesamtvolumen 70400 m³) optimal abbauen können. Die Gesamtbehandlungszeit des Abwassers in der Kläranlage bei Trockenwetter (2300 l/s) beträgt etwa 21 Stunden. Die Schlammbehandlung besteht u. a. aus drei Faulbehältern mit je 8700 m³ Inhalt und einer maschinellen Schlammbehandlung. Die Investitionskosten für die Gesamtanlage beliefen sich auf 320 Mio. DM.
Am Dienstag, dem 05. Juni 2007, wird die Kläranlage Hagen-Fley, Buschmühlenstr. 30, 58093 Hagen, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Anlage ist über die Buschmühlenstraße Höhe Federwerk Grüber zu erreichen.
Sachkundige Führungen finden in der Zeit von 9.00 Uhr - 14.00 Uhr statt. Schulklassen und größere Gruppen werden um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02331/9187-64 oder -72 gebeten.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Leser bzw. Hörer und Zuschauer über diesen Termin informierten könnten.
Nähere Informationen zur Kläranlage Hagen-Fley
Die für 48.500 Einwohnerwerte (EW) ausgelegte Kläranlage dient der fortschrittlichen und effizienten Abwasserbehandlung der in ihrem rund 1.250 ha großen Einzugsgebiet anfallenden häuslichen, gewerblichen und industriellen Abwässer. An die Kläranlage sind folgende Ortsteile angeschlossen:
Hagen-Eppenhausen,
Hagen-Fley,
Hagen-Halden,
Hagen-Herbeck,
Hagen-Kabel,
Hohenlimburg-Berchum,
Hohenlimburg-Elsey,
Hohenlimburg-Haßley,
Hohenlimburg-Henkhausen,
Hohenlimburg-Holthausen,
Hohenlimburg-Nahmer,
Hohenlimburg-Oege,
Hohenlimburg-Reh,
Hohenlimburg-Wesselbach
Die 1963 in Betrieb genommene Anlage wurde 1972 und 2003 erweitert und modernisiert.
Die biologische Behandlung erfolgt in Verbindung mit einer Phosphatfällungsanlage simultan zum Belebungsverfahren, wobei Mikroorganismen die Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen in den Belebungsbecken (Gesamtvolumen 10.480 m³) optimal abbauen können. Es fließen bei Trockenwetter 230 l/s zu. Die Schlammbehandlung besteht unter anderem aus einem Faulturm mit 2.000 m³ Inhalt und einer maschinetten Schlammbehandlung. Die Investitionskosten der letzten Erweiterungs- und Modernisierungsumbaumaßnahme beliefen sich auf 17,1 Millionen Euro.
Im Frühjahr des Jahres 2007 wurde auf der Kläranlage Hagen-Fley ein Blockheizkraftwerk (105 KW) installiert. In diesem Blockheizkraftwerk wird das bei der Schlammbeseitigung in Faulbehälter erzeugte Klärgas verbrannt und in Stromenergie umgewandelt, der so gewonnene Strom reduziert den Energiebedarf der Kläranlage Hagen-Fley wesentlich. Die dabei anfallende Wärme wird zusätzlich für den Heizkreislauf genutzt.