Stauraumkanal Deilbachufer in Essen-Kupferdreh: Baumfällarbeiten

Für den Bau des Stauraumkanals Deilbachufer werden im März die Baumfällarbeiten durchgeführt

Der Ruhrverband hat nun die Genehmigung für den Bau des Stauraumkanals Deilbachufer von der Bezirksregierung Düsseldorf erhalten. Damit wird das Kanalnetz in Kupferdreh jetzt auch in diesem Bereich an den Stand der Technik angepasst. Derzeit bereitet der Ruhrverband die Auftragsvergabe vor. Vorab müssen jedoch, entsprechend der vorliegenden Genehmigung, die erforderlichen Fällarbeiten in Teilen des Grünstreifens zwischen der Straße Deilbachufer und dem Deilbach durchgeführt werden.

In Abstimmung mit den Landschaftsbehörden wurde der März als konfliktarmer Zeitraum für die Fällarbeiten festgelegt. "Damit werden eventuelle Bruthabitate bzw. Winter- oder Sommerquartiere von Vögeln und Fledermäusen möglichst wenig gestört", erläutert Christian Lux, Regionalbereichsleiter des Ruhrverbands, den gewählten Zeitraum. Im Vorfeld hat der Ruhrverband bereits Anfang des Jahres Nistkästen in der Nachbarschaft aufgehängt.

Sobald die Vorbereitungen der Baumaßnahme im Frühjahr abgeschlossen sind, wird der Ruhrverband ausführlich über die Einzelheiten zur Ausführung und des voraussichtlichen zeitlichen Ablaufes der gesamten Maßnahme informieren.


Info zum Ruhrverband

Der Ruhrverband ist ein öffentlich-rechtliches Non-Profit-Wasserwirtschaftsunternehmen und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Sowohl beim Betrieb seiner Talsperren, die die Wasserversorgung von 5 Millionen Menschen sicherstellen, als auch bei der Abwasserreinigung für 60 Städte und Gemeinden im Einzugsgebiet von Ruhr und Lenne stehen Mensch und Umwelt im Zentrum seines Handelns, ohne dabei das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Beispielsweise erfüllen die Kläranlagen des Ruhrverbands alle zu 100% die neuesten gesetzlichen Vorgaben und haben im Mittel bessere Ablaufwerte als der nordrhein-westfälische und bundesdeutsche Durchschnitt und dabei sind die Abwasserentsorgungskosten im Ruhreinzugsgebiet sogar noch etwas geringer als im NRW-Durchschnitt.