Stauraumkanal Deilbachufer: Anfang Februar starten die Bauarbeiten

Behelfsbrücke sichert Anwohnern in Essen-Kupferdreh die Zufahrt zu ihren Häusern

Mit der Errichtung einer provisorischen Autobrücke über den Deilbach und der routinemäßigen Überprüfung des Baugrundes durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst beginnen am 16. Februar die Bauarbeiten des Ruhrverbands am neuen Stauraumkanal unter der Straße Deilbachufer in Essen-Kupferdreh. Das Kanalnetz des Stadtteils wird damit für die Zukunft fit gemacht.


Die Behelfsbrücke wird über einer bereits bestehenden Fußgängerbrücke errichtet und ermöglicht es den Anwohnern des Deilbachufers, ihre Häuser von der Kupferdreher Straße aus zu erreichen, da die Zufahrt vom Prinz-Wilhelm-Damm/Deilbachbrücke aus für den Zeitraum der Bauarbeiten gesperrt werden muss. Auf der Kupferdreher Straße kann es im Bereich der neuen Behelfsbrücke zu Einschränkungen durch Verkehrssicherungsmaßnahmen kommen. Der Ruhrverband bittet dafür um Verständnis.


Info zum Ruhrverband:
Der Ruhrverband ist ein öffentlich-rechtliches Non-Profit-Wasserwirtschaftsunternehmen und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Sowohl beim Betrieb seiner Talsperren, die die Wasserversorgung von fünf Millionen Menschen sicherstellen, als auch bei der Abwasserreinigung für 60 Städte und Gemeinden im Einzugsgebiet von Ruhr und Lenne stehen Mensch und Umwelt im Zentrum seines Handelns, ohne dabei das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Beispielsweise erfüllen die Kläranlagen des Ruhrverbands alle zu 100 Prozent die neuesten gesetzlichen Vorgaben und haben im Mittel bessere Ablaufwerte als der nordrhein-westfälische und bundesdeutsche Durchschnitt. Die Abwasserentsorgungskosten im Ruhreinzugsgebiet sind dabei sogar noch etwas geringer als der NRW-Durchschnitt.