Stadt Essen und Ruhrverband erarbeiten Mähkonzept für den Baldeneysee
Der Ruhrverband und die Stadt Essen haben am Abend des 25. Oktober 2016 im Sinne der Förderung des Wassersports auf dem Essener Baldeneysee ihr Konzept für die Mahd der Wasserpflanzen in der Saison 2017 vorgestellt und verabschiedet. Verabredet wurde, dass in der nächsten Saison zwei Mähboote zum Einsatz kommen werden. Die Kosten für das Mähboot des Ruhrverbandes übernimmt der Verband selbst. Die Mietkosten für ein zweites Boot werden von der Stadt Essen getragen, darüber hinaus stellt die Stadt drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Die Kosten für die Entsorgung der Mahd übernimmt der Ruhrverband. Der Ruhrverband wird sein eigenes Mähboot rechtzeitig zur neuen Saison modernisieren, so dass die Wasserpflanzen noch effizienter gemäht werden können.
„Der Aktionsplan Baldeneysee war von Anfang an nicht als kurzfristige Maßnahme gedacht, sondern sollte immer auch über das Jahr 2016 hinaus wirken. Mit der jetzt getroffenen Vereinbarung zwischen Stadt und Ruhrverband wird das Sport- und Freizeitrevier Baldeneysee für die Bürgerinnen und Bürger auch in 2017 wieder zur wichtigen Anlaufstelle in unserer Stadt“, betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen. Bei der gemeinsamen Vorstellung des Konzepts von Ruhrverband und Stadt vor Vertretern der I.G. Baldeney, Grün und Gruga, des Essener Sportbundes e.V. (ESPO), der Sport- und Bäderbetriebe der Stadt Essen, der Weissen Flotte Baldeney sowie der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) und der Deutsche Lebens-Rettungs Gesellschaft e.V. (DLRG) zeigten sich alle Vertreter mit dem Lösungsansatz zufrieden.
Zusätzlich zur intensivierten Mahd wird, wie bereits berichtet wurde, der Ruhrverband beim Land NRW ein Untersuchungsvorhaben beantragen, das sich mit nachhaltigen Methoden zur Unterdrückung des Wasserpflanzenwachstums befassen soll. „Die Stadt Essen und der Ruhrverband lassen die Essener Wassersportler nicht im Regen stehen. Wir sind zuversichtlich, dass mit dem Einsatz von zwei Mähbooten die Verhältnisse gegenüber der nun endenden Wassersportsaison deutlich verbessert werden können“, sagte Prof. Norbert Jardin, Vorstand Technik des Ruhrverbands.
Die Vertretung der Wassersportvereine zeigte sich mit dem erzielten Ergebnis ebenfalls sehr zufrieden und schaut hoffnungsvoll auf die nächste Saison. Die zu mähenden Flächen werden auch in der neuen Saison in enger Abstimmung mit der I.G. Baldeney festgelegt.