Sedimentumlagerung im Vorbecken Olpe der Biggetalsperre
Die Sedimentumlagerung im Vorbecken Olpe der Biggetalsperre laufen seit dem 2. September 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende 2026.
Hintergrund der Maßnahme sind starke Sedimentablagerungen im oberen Bereich des Vorbeckens, welche die Naherholungsfunktion des Gewässers erheblich beeinträchtigen.
Im Rahmen der Arbeiten werden rund 43.000 Kubikmeter Sediment aus dem Bereich der Stauwurzel beziehungsweise des Freizeitbades bis zur Valentinskapelle entnommen. Das Sediment wird anschließend etwa 1,5 Kilometer weiter unterhalb zwischen der Ronnewinkler und der Kirchesohler Talbrücke wieder eingebracht. Auf diese Weise soll die funktionale Qualität des Vorbeckens langfristig gesichert und die vorhandene Nutzung weiterhin ermöglicht werden.
Der Beginn der Arbeiten wurde bewusst auf die Zeit nach den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen gelegt, um die Auswirkungen auf den Tourismus möglichst gering zu halten und gleichzeitig ökologische Anforderungen zu berücksichtigen.
Während der Bauzeit ist die Wasserfläche im Arbeitsbereich aufgrund des Einsatzes schwerer Geräte und der verlegten Spülleitung für die Freizeitnutzung gesperrt. Auch für AnglerInnen kommt es zu Einschränkungen. Eine Übersicht über die betroffenen Bereiche und Sperrgebiete ist Bild 1 (s. u.) zu entnehmen.
Vor dem Baustellenbeginn wurden aus den Entnahme- und Ablagerungsbereichen vorhandene Großmuscheln fachgerecht in ein geeignetes Ersatzhabitat umgesiedelt.
Mit der Sedimentumlagerung wird die ökologische und funktionale Qualität des Vorbeckens der Biggetalsperre langfristig gesichert und die Attraktivität des Gewässers als Naherholungsgebiet erhalten.
Der Ruhrverband bittet für die mit den Arbeiten verbundenen Einschränkungen um Verständnis.
Bild 1: Die rot schraffierten Bereiche des Vorstaubeckens sind während der Arbeiten gesperrt.