Ruhrverband saniert Verbindungskanal zwischen Remblinghausen und Meschede: Umweltschonende und zeitsparende Bauarbeiten werden Ende Mai abgeschlossen sein

Der Verbindungskanal zwischen Remblinghausen und Meschede, in den aufgrund von Schäden in der Vergangenheit verstärkt Grundwasser eingedrungen ist, wird derzeit entlang der Landstraße L 740 auf einer Länge von 1,5 Kilometern saniert.

Der Ruhrverband verwendet dazu das so genannte Relining-Verfahren, bei dem ein geschweißtes Polyethylenrohr in das bestehende Kanalrohr eingezogen wird. Die Anzahl der Einstiegsschächte wird dabei verringert und die verbleibenden Einstiege durch dichte Systemschächte aus Polyethylen ersetzt. Das Relining-Verfahren kommt im Vergleich zu herkömmlichen Sanierungsmaßnahmen mit weniger Erdarbeiten aus und ist daher umweltschonend, zeitsparend und wirtschaftlich. Die Bauarbeiten entlang der Landstraße werden voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein.

Info zum Ruhrverband
Der Ruhrverband ist ein öffentlich-rechtliches Non-Profit-Wasserwirtschaftsunternehmen und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Sowohl beim Betrieb seiner Talsperren, die die Wasserversorgung von fünf Millionen Menschen sicherstellen, als auch bei der Abwasserreinigung für 60 Städte und Gemeinden im Einzugsgebiet von Ruhr und Lenne stehen Mensch und Umwelt im Zentrum seines Handelns, ohne dabei das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Beispielsweise erfüllen die Kläranlagen des Ruhrverbands alle zu 100 Prozent die neuesten gesetzlichen Vorgaben und haben im Mittel bessere Ablaufwerte als der nordrhein-westfälische und bundesdeutsche Durchschnitt. Die Abwasserentsorgungskosten im Ruhreinzugsgebiet sind dabei sogar noch etwas geringer als der NRW-Durchschnitt.