Neue Ruhrgüte-Zielwerte verabschiedet

Gute Wasserqualität erlaubt strengere Maßstäbe als vor 10 Jahren

Anlässlich der AWWR-Migliederversammlung am 24. März 2006 beim Ruhrverband in Essen überreichte der AWWR-Vorsitzende und DEW-Geschäftsführer Dirk Reitis an Staatssekretär Dr. Alexander Schink aus dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium ein Exemplar der neuen Zielwerte für die Güte des Ruhrwassers.

Das jetzt vorgelegte, vom AWWR-Ausschuss Wassergüte entwickelte Konzept berücksichtigt nicht nur die für die Trinkwasserversorgung wichtigen Parameter und Anforderungen. Basierend auf den in den letzten zehn Jahren gewonnenen Erkenntnissen wurden gleichzeitig die Messstellen einer kritischen Überprüfung und Neuordnung unterzogen.

Zukunftsweisende Wasserversorgung beinhaltet auch die Verantwortung für einen vorsorgenden Ressourcen- und Verbraucherschutz. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr und der Ruhrverband kommen dieser Verpflichtung durch langjährige, intensive Überwachung der Ruhrwassergüte nach.

Es kann als großer Erfolg der guten Zusammenarbeit zwischen der AWWR, dem Ruhrverband und der Landwirtschaft im Ruhreinzugsgebiet gewertet werden, dass heute strengere Maßstäbe formuliert werden können als noch vor zehn Jahren.