Kanalnetz-Inspektion in Meschede: Ruhrverband startet jährliche Überprüfung

30 Kilometer Kanalnetz werden bis Ende 2024 zunächst gereinigt und dann untersucht

Ab sofort bis voraussichtlich zum 31. Dezember 2024 führt der Ruhrverband in Meschede eine umfassende Inspektion des Kanalnetzes im nordwestlichen Stadtbereich, westlich der Warsteiner Straße, durch. Die jährliche Kanaluntersuchung umfasst etwa 30 Kilometer öffentliche Kanalisation und dient der langfristigen Sicherung der Betriebsfähigkeit der städtischen Abwasserinfrastruktur.

Zu Beginn der Arbeiten werden sämtliche Schächte und Leitungen mit einem Spülwagen gereinigt, um eine optimale Sicht auf mögliche Schadstellen zu gewährleisten. Anschließend wird das Kanalnetz mit einer befahrbaren Panorama-Kamera untersucht. Der Kamerawagen fährt durch die Kanäle und erfasst detaillierte Aufnahmen, die im Nachgang ausgewertet werden. Bei etwaigen Mängeln oder Abnutzungen können so erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen geplant werden.

Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer im betroffenen Gebiet werden von den Arbeiten in der Regel nicht beeinträchtigt, sofern die Abwasserleitungen auf ihrem Grundstück ordnungsgemäß installiert sind. In Einzelfällen kann es jedoch zu vorübergehenden Einschränkungen kommen, etwa durch das Öffnen von Schachtdeckeln oder kurzzeitige Verkehrseinschränkungen.

Hintergrund:
Die jährliche Inspektion des Kanalnetzes findet im Rahmen der Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen - Selbstüberwachungsverordnung Abwasser – SüwVO Abw statt und ist essenziell für den Betrieb und die Instandhaltung der städtischen Abwasserkanäle in Meschede. Sie trägt dazu bei, langfristige Schäden zu verhindern und eine zuverlässige Entwässerung sicherzustellen. Der Ruhrverband bittet um Verständnis für diese notwendige Maßnahme.