Fürwiggetalsperre: Neue Mörtelfugen für die Bruchsteinmauer

Der Ruhrverband hat am 10. August damit begonnen, die dem Wasser zugewandte Mauerseite der mehr als 100 Jahre alten Fürwiggestaumauer instand zu setzen.

Auf einer Länge von 130 Metern und einer Breite von sechs Metern werden alle Mörtelfugen ausgestemmt und anschließend im Spritzverfahren wieder geschlossen. Außerdem werden lose Mauerwerkteile wieder fest verankert oder, falls erforderlich, neu aufgemauert. Die Sanierung erfolgt von einer schwimmenden Plattform auf der Fürwiggetalsperre aus. Daher bleiben die Mauerkrone und der Talsperrenrandweg während der gesamten Bauphase frei zugänglich. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein.

Das wasserseitige Mauerwerk der Fürwiggestaumauer wurde zuletzt Anfang der 1970er-Jahre instand gesetzt und war nach fast 40-jährigem Betrieb vor allem in der so genannten Wasserwechselzone, die durch den schwankenden Füllstand der Talsperre besonderen Belastungen ausgesetzt ist, sanierungsbedürftig. Im Gegensatz zur letzten großen Baumaßnahme des Ruhrverbands an der Fürwiggetalsperre, bei der die Staumauer zwischen Frühjahr 2005 und Herbst 2007 unter anderem einen Kontroll- und Drainagestollen und neue Grundablassleitungen erhielt, muss die Talsperre für die aktuellen Arbeiten nicht entleert werden.