Einsetzung von Rotfedern in den Baldeneysee
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Ruhrverband setzt in den kommenden Tagen so genannte Rotfedern, eine Karpfenart, in den Hengsteysee, den Harkortsee, den Kemnader See und den Baldeneysee ein. Ziel der Maßnahme ist es, durch große, sich selbst reproduzierende Rotfedernbestände die Ausbreitung der Wasserpflanze Elodea in den Seen einzudämmen. Die Rotfeder ist die einzige heimische Fischart, deren Nahrung in der Hauptsache aus Wasserpflanzen und vor allem aus Elodea besteht. Ein Fisch frisst etwa 25 Gramm Elodea pro Tag.
Wir laden Sie herzlich ein, uns bei der Einsetzung am
Dienstag, dem 10. November, um 12.00 Uhr
am Baldeneysee (Treffpunkt Hafen Scheppen, Anlegestelle Personenschifffahrt)
zu besuchen. Insgesamt werden rund 1.000 Kilogramm Rotfedern in den Baldeneysee eingesetzt, das sind (bei einem durchschnittlichen Körpergewicht von etwa 110 Gramm) etwa 9.000 Fische.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Rüdel
Pressesprecher
Info zum Ruhrverband
Der Ruhrverband ist ein öffentlich-rechtliches Non-Profit-Wasserwirtschaftsunternehmen und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Sowohl beim Betrieb seiner Talsperren, die die Wasserversorgung von fünf Millionen Menschen sicherstellen, als auch bei der Abwasserreinigung für 60 Städte und Gemeinden im Einzugsgebiet von Ruhr und Lenne stehen Mensch und Umwelt im Zentrum seines Handelns, ohne dabei das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Beispielsweise erfüllen die Kläranlagen des Ruhrverbands alle zu 100 Prozent die neuesten gesetzlichen Vorgaben und haben im Mittel bessere Ablaufwerte als der nordrhein-westfälische und bundesdeutsche Durchschnitt. Die Abwasserentsorgungskosten im Ruhreinzugsgebiet sind dabei sogar noch etwas geringer als der NRW-Durchschnitt.