Beileitungssystem der Hennetalsperre wird restauriert

Um das Wasser der Bäche "Brabeke" und "Kleine Henne" der Hennetalsperre zuführen zu können, wurden zwischen Westernbödefeld und Brabecke, sowie in der Nähe von Meschede- Drasenbeck sogenannte Fassungsbauwerke erstellt.

Die aus den 1950er Jahren stammenden Fassungsbauwerke sind marode und müssen erneuert werden, da der Beton und die zum Betrieb erforderlichen Armaturen verschlissen und nicht mehr zu reparieren sind. Der Ruhrverband hat nun in der vergangenen Woche begonnen, das Fassungsbauwerk in Drasenbeck abzureißen.

Die Arbeiten an beiden Bauwerken werden bis Ende September andauern. Da während der Baumaßnahme das Wasser nicht zum See geführt werden kann, ist mit einem erhöhten Wasserstand in den Mittel- und Unterläufen der Kleinen Henne und der Brabeke zu rechnen.

Der Ruhrverband investiert in diese Baumaßnahme 750.000 Euro.

Zum Hintergrund
Mit dem Bau der Hennetalsperre in den 1950er Jahren wurde zur Steigerung der wasserwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Talsperre ein Beileitungssystem erstellt. Mit diesem Beileitungssystem wird Wasser aus den Tälern südlich von Westernbödefeld und dem Tal der "Kleinen Henne" bei Remblinghausen mit Hilfe von Stollen, die durch die Berge getrieben wurden und durch ausgebaute Bachläufe der Talsperre zugeleitet.
Mit der zusätzlichen Wassermenge aus den benachbarten Tälern konnte der durchschnittliche Zulauf zur Hennetalsperre von jährlich rund 34 Millionen m³ auf ca. 58 Millionen m³ Wasser gesteigert und das Einzugsgebiet von 55 auf etwa 100 km² vergrößert werden.

Ansprechpartner:
Herr Ulrich Moschner, Tel. 0201 178-2641
Herr Christof Sommer, Tel. 0291 90229-10

Verlinkung zur PDF-Datei: hennetalsperre_lageplan_mit_beileitungen.pdf