Bauarbeiten an der Listertalsperre kommen gut voran

Trotz der heftigen Unwetterereignisse in den letzten Wochen machen die Sanierungsarbeiten an der Listermauer gute Fortschritte.

Nach dem Abbruch der Geländer und Brüstungspfeiler werden zur Zeit die biggeseitige Natursteinfassade und die Pfeiler an der zu einem Viertel eingerüsteten Mauerfläche saniert. Das Gerüst wird anschließend noch mehrfach umgesetzt, damit die komplette Oberfläche im Bereich der Hochwasserentlastung instandgesetzt werden kann.

Bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme im Herbst 2008 muss leider die Mauerkrone und der Parkplatz an der Listermauer für den Besucherverkehr gesperrt bleiben. Ungeachtet der Bauarbeiten bleibt der Listerrandweg vom Parkplatz am Yacht Club Lister an der Bigge bis hin zur Kalberschnacke geöffnet und kann weiterhin als Fuß- und Radweg genutzt werden.

Info zum Ruhrverband:

Der Ruhrverband ist ein öffentlich-rechtliches Non-Profit-Wasserwirtschaftsunternehmen und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Sowohl beim Betrieb seiner Talsperren, die die Wasserversorgung von 5 Millionen Menschen sicherstellen, als auch bei der Abwasserreinigung für 60 Städte und Gemeinden im Einzugsgebiet von Ruhr und Lenne stehen Mensch und Umwelt im Zentrum seines Handelns, ohne dabei das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Beispielsweise erfüllen die Kläranlagen des Ruhrverbands alle zu 100% die neuesten gesetzlichen Vorgaben und haben im Mittel bessere Ablaufwerte als der nordrhein- westfälische und bundesdeutsche Durchschnitt und dabei sind die Abwasserentsorgungskosten im Ruhreinzugsgebiet sogar noch etwas geringer als im NRW-Durchschnitt.

Die Minimierung der Folgen des durch illegale Abfallentsorgung ausgelösten PFT-Skandals ist ein weiteres gutes Beispiel für sein verantwortliches Handeln. Hier hat der Ruhrverband alles in seinem Handlungsrahmen Stehende getan hat, um die Auswirkungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Er hat durch fortlaufend abgestimmte Talsperrensteuerung die PFT- Konzentration in der Ruhr so eingestellt, dass sie deutlich unterhalb der von der Trinkwasserkommission vorgegebenen - für einen lebenslangen Trinkwassergenuss duldbaren - Konzentration von 300 Milliardstel Gramm pro Liter lag und weiterhin liegt.