Elektrische Energieneutralität ist erreicht und gesichert

Es besteht das langfristige Ziel, dass der Ruhrverband sicher stellt, dass die bilanzielle elektrische Energieneutralität erreicht und langfristig aufrechterhalten wird. Dazu werden Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung weiter ausgebaut und Speicherkapazitäten bedarfsgerecht weiterentwickelt und bewirtschaftet. Die Energieeffizienz wird zur wirtschaftlichen Optimierung des Anlagenbetriebs und gemäß den Anforderungen der Kommunalabwasserrichtlinie gesteigert, um den Energiebedarf zu senken und die bilanzielle Energieneutralität dauerhaft abzusichern.

Im Jahr 2023 erreichte der Ruhrverband das Ziel, im Strombereich erstmals bilanziell energieneutral zu sein – die Menge des eigenerzeugten Stroms aus Wasserkraft, Photovoltaik und Klärgas überstieg den Verbrauch. In den darauffolgenden trockenen Jahren wurde aber die Abhängigkeit dieser bilanziellen Energieneutralität von der (wetterabhängigen) Leistung der Wasserkraft deutlich. 

Somit ist es zur Erreichung des Ziels notwendig, die „Lücken“ in den Erzeugungslastgängen der Laufwasserkraftwerke des Ruhrverbands in trockenen und damit erzeugungsarmen Zeiten (u. a. in den Sommer- und Herbstmonaten) zu kompensieren. Dies soll mit Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA) erfolgen. Geplant ist die Installation von 8 PV-FFA mit einer jährlichen Stromerzeugung von ca. 9 Millionen kWh.

Nachhaltiges Mobilitätsmanagement

Der Ruhrverband fördert nachhaltige Mobilität durch E-Autos, Ladeinfrastruktur, Firmentickets und E-Bikes. So leistet er einen Beitrag zum Klimaschutz und bietet Mitarbeitenden flexible und umweltfreundliche Lösungen.

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